Books,  Rezension

Susan Elizabeth Phillips: Und wenn sie tanzt (Rezension)

Wie ich mich freue, endlich eine Rezension zu einem neuen Werk meiner Lieblingsautorin zu verfassen. 2001 fing meine Liebe zu ihren Romanen an- und hält bis heute an. Mit „Und wenn sie tanzt“ veröffentlicht sie ein eigenständiges Buch, losgelöst von der großartigen „Chicago Stars“-Reihe.

Klappentext/ Buchinfo: „Nach einem schweren Schicksalsschlag lässt die 35-jährige Tess alles hinter sich und flieht Hals über Kopf in die abgelegene Ödnis des Runaway Mountain in Tennessee. Hier, in einer kleinen Hütte auf dem Berg nahe eines charmanten Örtchens, lässt Tess los – indem sie immer dann tanzt, wenn die Trauer sie wieder einmal überwältigt. Doch die laute Musik bleibt nicht unbemerkt, und eines Tages steht ein zwar sehr attraktiver, aber umso wütenderer Mann neben ihr – Ian North, ein bekannter Street-Art-Künstler, der ebenfalls gute Gründe hatte, die Einsamkeit der Berge zu suchen. Es ist Abneigung auf den ersten „Blick, aber die Liebe hat sich noch nie hinters Licht führen lassen …“

So hat sich Tess das einsame Leben am Runaway Mountain nicht vorgestellt. Plötzlich taucht ein Mann in ihrem Leben auf- und stellt es auf den Kopf. Denn plötzlich muss sich die Hebamme um ein wildfremdes Baby kümmern, ist den schlimmen Gerüchten der Einwohner des Städtchens ausgesetzt- wie soll es nur weitergehen? Sie hat ihren geliebten Mann verloren und will einfach nur ihre Ruhe. Und um ihren Kummer zu reduzieren, dreht sie die Musik laut- und tanzt. Ausgerechnet Ian North, der bekannte, aber ungehobelte Künstler platzt in diese Szene. Die beiden können sich auf Anhieb nicht leiden- doch dann passieren schlimme Dinge und Tess muss die Fürsorge für ein kleines Mädchen annehmen. Und natürlich bleibt damit auch Ian in ihrem Leben. Der attraktive, aber schwierige Typ ist eigentlich gar nicht so schlimm. Schlimmer noch: die beiden kommen sich gefährlich nah und plötzlich merkt Tess, dass Ian alles andere als der harte Kerl ist. Auch er hat seine Vergangenheit. Können die beiden einander ihre Wunden heilen? Und welche Rolle spielt der Säugling in Ians Leben? Und kann Tess es schaffen, ihre tragische Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Meine Meinung: die unabhängigen Romane von S.E. Phillips sind anders. „Und wenn sie tanzt“ ist überraschend tragisch, aber auch emotional und mitreissend. Natürlich darf der Humor nicht fehlen, für den wir Fans die Autorin lieben. Die Energie zwischen Ian und Tess ist fassbar, die tragische Geschichte fesselt und geht unter die Haut.

Erneut ist Philipps ein großartiger Roman gelungen. Gefühlvoll, tiefgründig, man fiebert bis zum Ende mit. Die Charaktere sind unglaublich stark und vielseitig gestaltet. Wunderbar!

5/5*

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