Books,  Rezension

Helen Paris: Lynnwood Falls – Sommer der Liebe (Rezension)

Autorin Helen Paris entführt uns mit ihrer „Lynnwood Falls“-Reihe in die gleichnamige, imaginäre Kleinstadtin Maine Den Auftakt macht die Geschichte rund um Hope und Ryan.

Klappentext: „Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood Falls. Hope will vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern aushelfen, in der auch Ryan arbeitet – ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung ist vor Jahren im Streit auseinandergebrochen. Viele Dinge stehen zwischen ihnen, weshalb sie immer wieder aneinandergeraten. Hope will so schnell wie möglich wieder zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der beschaulichen Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen …

Der erste Band der romantischen Reihe rund um die kleine Stadt Lynnwood Falls in Maine, in der verlorene Herzen ein Zuhause finden.“

Meine Rezension:

Hope ist Tierärztin und muss plötzlich für ihren Vater einspringen, der erkrankt ist. Sie lebt in New York-und landet mitten im beschaulichen Lynnwod. Eine Art Kulturschock, außerdem bleibt ihr Freund zurück. Die Atmosphäre in der Kleinstadt nimmt uns Leser gleich für sich ein. Neben ihren Eltern, die dankbar für ihren Einsatz sind, trifft Hope ihren Ex-Freund Ryan wieder. Und plötzlich steckt sie in einem Hin und Her der Gefühle. Sie arbeitet fortan mit ihm zusammen und muss erkennen, wie sehr sie sich auseinander entwickelt haben. Doch die Gefühle füreinander lassen nicht lage auf sich warten. Mir fällt es ein wenig schwer, dem ständigen Hin und Her zwischen wieder erwachten Gefühlen und Abstand zu folgen. Das hätte die Autorin ein wenig spannender schildern können. Die Streitigkeiten erschweren das Lesevergnügen leider auch.

Ich mag aber, wie die Autorin uns die Landschaft vor Augen führt, ich mag die lustigen Abende mit Freunden, alles wirkt so gesellig und stimmig. Aber Ryan tut der Protagonistin bildlich nicht immer gut. Sobald er in der Handlung auftaucht, wird die eigentlich sympatische Hope oft zur Kratzbürste, was meiner Meinung nach teilweise zu überzogen und überflüssig ist. Die Meinungsverschiedenheiten schlucken leider das Potential der eigentlich interesssanten, soliden Geschichte.

Und irgendwann kam der Punkt, an dem mir Hope und Ryan nur noch auf die Nerven gingen. Bis plötzlich die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Denn plötzlich entspannt sich durch unvorhergesehen Ereignisse die ganze Handlung und die Beziehung der beiden Streithähne und siehe da, es taucht viel mehr Gefühl auf und ich habe mitgefiebert. Nach einer langen Durststrecke scheint sich die Geschichte zur echten Lovestory und geht mir wirklich ans Herz. Und irgendwie schließt man dann auch Hope ins Herz.

Allerdings habe ich noch das ganze Hin und Her im Kopf und es fällt mir schwer, die Geschichte zu genießen. Zuviel Streit, zu wenig Gefühl bis zum Wendepunkt. Aber ich mag Lynwood Falls und seine Bewohner und freue mich auf neue Geschichten.

3/5*

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