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In Love with Bloomsbury

Selten begeistert mich eine Buchreihe so sehr wie die „Bloomsbury“-Trilogie von Anne Darling. Die Geschichten rund um die Buchhandlung „Happy Ends“ und ihre Mitarbeiterinnen habe ich regelrecht verschlungen. Heute möchte ich euch diese vorstellen: Aber achtung! Ich bin so begeistert und das wird sich bestimmt auch auf diesen Blogpost auswirken:)

Bloomsbury ist ein kleines Viertel irgendwo mitten in London. Hier herrscht keine Großstadthektik. An einem wunderschönen, alten Platz liegt die Buchhandlung „Book Ends“, welche der Seniorin Lavinia gehört. Bis vor einigen Jahren führte ein Ehepaar das Geschäft samt angrenzender Teestube. Doch dann kommen die Beiden bei einem tragischen Verkehrsunfall um Leben- und hinterlassen ihre junge Tochter Posy, sowie deren jüngeren Bruder Sam. Posy ist die Protagonistin des ersten Bandes „Der kleine Laden in Bloomsbury“. Mittlerweile sind mehrere Jahre vergangen und Lavinia ist gerade verstorben. In tiefer Trauer ereilt Posy das Testament ihrer mütterlichen Freundin. Sie soll das „Book Ends“ übernehmen- und zu neuem Glanz bringen. Denn die finanzielle Lage ist alles andere als rosig. Wenn sie es nicht schafft, wieder für schwarze Zahlen zu sorgen, soll das Geschäft an Lavinias Enkel fallen- Sebastian Thorndyke. Ausgerechnet an dieses widerliche, unverschämte Ekel, welcher Posy seit ihrer Kindheit das Leben schwer gemacht hat. Und so kommt es, wie es kommen muss. Sie geraten immer wieder in leidenschaftlichen Streit, schaukeln sich gegenseitig hoch und trotzdem spürt man als Leser die Energie zwischen den Beiden. Denn was sich liebt, das neckt sich. Schafft es Posy, sich gegen den dominanten Sebastian durchzusetzen und „Book Ends“ neues Leben einzuhauchen? Immerhin ist da ihre Unsicherheit, die sie oft verzweifeln lässt. Kurzerhand entscheidet sie sich, das Geschäft in „Happy Ends“ umzubenennen- und zukünftig nur noch Liebesromane zu führen. Doch Posy steht nicht alleine da. Denn ihre Freunde, welche gleichzeitg auch die Belegschaft des Ladens bilden, sind noch da und helfen ihr, ihren Weg zu finden- geschäftlich und in Liebesdingen: die rationale, aber aufrichtige Verity, die hübsche Chaotin Nina, welche eine Vorliebe für Vintagelooks hat und ständig Ärger mit Männern hat und Tom, der ewige Student, der einzige männliche Mitarbeiter.

In Band 2 („Sommer in Bloomsbury“) geht es um Verity Love. Die abgeklärte „Very“ stammt aus einer Pastorenfamilie- und hat kein Glück in Liebesdingen. Deshalb verschließt sie sich vor allem, was auch nur ansatzweise mit Liebe und Beziehung zu tun haben könne. Doch Posy, Nina und Tom wünschen sich für Very eine Liebe. Sie versuchen ständig, sie mit irgendwelchen Männern zu verkuppeln. Um diesem Stress aus dem Weg zu gehen, erfindet sie kurzerhand einen festen Freund. Den Ozeanologen Peter, denn natürlich niemand ihrer Freunde je zu Gesicht bekommt. Immerhin ist er imaginär. Doch plötzlich taucht in Veritys Leben ein anderer Mann auf: der gutaussehende, gutherzige Johnny. Auch er kennt das Problem, von Familie und Freunde verkuppelt zu werden. Kurzerhand schließen sich die beiden Leidensgenossen zusammen- und spielen ihrem Umfeld das frisch verliebte, glückliche Paar vor. Eigentlich will keiner von beiden sich verlieben und eigentlich ist Verity auch gar nicht Johnnys Typ- und sie hat keine Lust auf eine Affäre oder Romanze. Doch warum muss sie immer öfter an ihn denken und warum fühlt sie sich ihm immer näher, obwohl sie sich doch vorgenommen hat, keinen Mann an sich heranzulassen?

In Band 3 kommen wir endlich zur großartigen Nina. Ich habe die Protagonistin in „Verliebt in Bloomsbury“ schnell in mein Herz geschlossen. Sie liebt es, sich zu schminken und im Vintagestyle zu kleiden. Sie gefällt den Männern- und das ist ihr Problem. Sie zieht einen Loser nach dem anderen an- und jede Liebesgeschichte endet im Drama. Denn sie steht nun mal auf Bad Boys und wünscht sich eine Liebe wie die von Catherine und Heathcliff in „Die Sturmhöhe“- leidenschaftlich und unvorhersehbar. Nur mit so einem unbändigen Mann kann sie doch nur glücklich werden. Von wegen! Denn dann engagiert Posy den smarten Noah, der sich um die Bilanz des „Happy Ends“ kümmern soll. Anfangs empfindet sich Abscheu- aber dann merkt sie, dass er gar nicht so übel ist- und kapiert: sie kennt ihn bereits. Denn Noah war einst der Junge, den ihr Bruder samt Clique in der Schule schlimm gemobbt und drangsaliert hat. Doch trotz diesem Wissen kommen sich die Beiden immer näher und es entwickelt sich eine echte Liebe. Und Nina erkennt: Noah bietet ihr keine langweilige und eintönige Liebe, sondern echte Leidenschaft, aber mit Bestand. Doch kann sie ihn halten? Was, wenn er erfährt, wessen Schwester sie ist ?

Ich glaube, man merkt mir an, wie gerne ich die Bücher mag. Jede der Frauen ist so sympatisch und lebensnah. Die Liebesgeschichten kommen ohne großen Kitsch und Klischees aus- und ich kann es nicht abwarten, bis endlich Band 4 erscheinen wird. Darin wird es um Matty geben, welche die Teestube im „Happy Ends“ übernommen hat. Für alle Frauen, die schöne Liebesgeschichte mit Seele und Humor mögen, sind diese Bücher ideal.

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