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Rezension: Burning Bridges (Tami Fischer)

Zugegeben: ich war bisher kein großer Fan von Bloggern, die ein Buch schreiben. Doch nachdem ein echter Hype um die „Fletcher Unversity“-Reihe ausgebrochen ist, wude auch ich getriggert.

Tami Fischer ist Anfang 20, gelernte Buchhändlerin und machte mit ihrem Youtube-Kanal ihre große Leidenschaft- Bücher und Lesen- zum Job. Als Schriftstellerin rief sie mit der „Fletcer University“-Reihe eine neue Young Adult-Buchreihe ins Leben. Den Anfang macht „Burning Bridges“. Ich habe mir das Buch samt seinem Nachfolger „Sinking ships“ gekauft- und habe „Burning Bridges“ mittlerweile durch. Hier folgt nun meine Rezension dazu! Viel Spass!

Ella stammt aus der Stadt Fletcher. Sie ist gerade groß genug, um eine renomminierte Universität zu beherbergen, aber so klein, dass man sich behütet fühlen kann. Auch Ella studiert an der Hochschule- und war bisher mit dem attraktiven und beliebten Quarterback der Baseball-Mannschaft liiert- bis er sich plötzlich von ihr auf grausame Art trennt: bei einem vermeintlichen Date in einem Restaurant eröffnet er ihr, dass er sich in ihre gute Freundin verliebt hat- und beendet die Beziehung. Ellas Welt gerät von jetzt auf gleich aus den Fugen- und sie reagiert , wie jede Frau es tun würde, die so verletzt wird: sie ist wütend und fassunglos. Doch ihr Wutausbruch sorgt dafür, dass sie Hausverbot im Restaurant bekommt- und an die frische Luft befördert wird. Um sich zu beruhigen und den Kopf frei zu bekommen, beschließt sie, den Weg nach Hause zu Fuß zurück zu legen. Doch die Rechnung hat sie ohne ein junges Männertrio gemacht- sie wird bedrängt. Aber ein junger Mann eilt ihr zur Hilfe. So schnell wie er aufgetaucht ist, verschwindet er auch wieder.

Kurz darauf begegnen sich die zwei wieder- und Ella ist fasziniert von ihm. Chess ist geheimnisvoll- und trotzdem fühlen sie sich schnell zueinander hingezogen. Eine unvorhersehbare Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Immer tiefer gerät Ella in den Strudel aus dunklen Geheimnissen und Gefühlen, immer wieder gerät Chess an seine Grenzen- und doch zieht es ihn immer wieder zu Ella.

Im Laufe der Geschichte erfahren wir, welche Geheimnisse ihn wirklich umgeben- und wie dunkel seine Vergangenheit wirklich ist. Kann Ella es schaffen und diese Dunkelheit vertreiben, welche ihn umgibt? Kann sie es schaffen, sein Herz zu erobern und wird er sich auf eine Beziehung mit ihr einlassen?

Der Schreibstil ist flüssig und der Roman wird aus der Sicht von Ella erzählt. An manchen Stellen ist die Geschichte ein wenig langatmig und zieht sich künstlich hin. Doch die Autorin schafft es, eine spannende New Adult-Lovestory zu erzählen, die trotzdem fesselt. Man möchte unbedingt wissen, warum Chess ist, wie er ist, wer er einst war- und was ihn zu dem Mann gemacht hat, der überall und nirgendwo ist. Der Mann, der durch Ella ganz andere Seiten von sich zeigt. Mir fehlen bei ihren gemeinsamen Szene auch oft Gefühle. Im Genre New Adult geht es ja meistens um den extrem gut aussehenden, aber geheimnisvollen Mann mit dunkler Vergangenheit- an diesem Klischee bedient sich Autorin Tami Fischer stark. Die Universitäts-Story gerät in den Hintergrund- einzig und allein Ellas Freundeskreis repräsentieren den roten Faden der „Flechter“-Reihe.

Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Es unterhält vom ersten Moment an. Aber ob ich es noch mal lesen muss, geschweige denn es in meinem Regal verbleibt? Das weiß ich bisher nicht.

Ich bin gespannt, was ich vom Nachfolger „Skinking ships“ halte. Es wartet schon darauf, von mir gelesen zu werden:)

Teil 3 wird übrigens 2020 erscheinen und den Titel „Hiding Hurricanes“ tragen.

Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Was denkt ihr darüber? Hat es euch fesseln können? Ist es den Hype wert?

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