Privat

Adieu 2019

Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns, der Alltag hat uns wieder. Bis Dienstag, dann verabschieden wir das Jahr 2019. Und heißen 2020 willkommen. Wahnsinn, war nicht eben noch Jahrtausendwechsel? Nun gehen wir schon in das dritte Jahrzehnt des Jahrtausends… die Zeit rennt. Heute möchte ich inne halten und mein 2019 revue passieren lassen.

So wie 2018 endete, begann 2019: in Sorge um meinen Vater, der schwer erkrankte. Wer Nächte in Sorge um einen geliebten Menschen auf der Intensivstation verbracht hat, der kennt die Angst und die Ungewissheit. Dank der fortgeschrittenen Medizin hat er die Chance erhalten, noch viele, viele lebenswerte Jahre zu erleben und wir sind einfach nur dankbar. Es ist schrecklich, seinen eigenen Vater dermaßen leiden zu sehen und nichts tun zu können. Ich selbst musste Ende Februar/ Anfang März mehrere Tage ins Krankenhaus und wurde operiert. Mir geht es seitdem aber richtig gut.

2019 war beruflich für mich ein abwechslungsreiches Jahr. Ende 2018 wechselte ich in eine andere Arbeitsgruppe und ich merkte im Laufe der Zeit, dass meine Angst vollkommen unbegründet war. Meine Kollegen kannte ich natürlich schon, aber sie machten mir den Einstieg in das neue Team sehr einfach und ich möchte nicht mehr tauschen 🙂 Manchmal wächst man an seinen Aufgaben. Und da ich sowieso ein Mensch bin, der neue Herausforderungen braucht, passt das schon ziemlich gut:) Stillstand ist sowieso nichts für mich.

Privat war es das Jahr der Veränderungen. Ich habe viel Selbstreflexion betrieben, habe über alles nachgedacht: über meine Situation, mein Leben, die Menschen darin, meine Freunde, meine Kontakte. Und ja, einige Verbindungen habe ich gekappt, „Freundschaften“ beendet. Ich möchte nichts mehr mit Menschen zu tun haben, die mir meine Energie aussaugen und die nur nehmen, anstatt zu geben. Ich bin nicht mehr bereit, meine Lebenszeit für sie zu vergeuden. Das klingt jetzt vielleicht kalt, aber ich möchte nur Leute um mich haben, denen ich vertraue, mit denen die Verbindung harmonisch ist und aus einem gleichmäßigen Geben und Nehmen besteht.

So kam es auch, dass ich im Frühsommer eine Verbindung auflöste, die mich lange beschäftigte- und die mir nicht gut tat. Ich habe viel zu lange zu viel investiert und habe festgehalten, was mich nicht weiter gebracht, sondern herunter gezogen hat. Es tat ziemlich weh, diesen Menschen aus meinem Leben zu kicken. Doch heute weiß ich, wie richtig diese Schritt war. Ich hatte lange Zeit Respekt davor, aber die Erleichterung und das Gefühl des Gelöstseins waren es wert.

Außerdem lief von den äußeren Umständen her etwas schief in meinem Leben. Im Sommer habe ich dafür die Verantwortung übernommen und ich merke, dass auch dieser Schritt mich gelöster macht und ich weniger Sorgen habe.

Alles in allem war 2019 doch kein schlechtes Jahr, oder? Nein, es war sogar echt positiv. Ich habe andere Wege eingeschlagen, bin entspannt und besonnen und viel viel ruhiger geworden. Ich habe auch viel Zeit allein verbracht. Einfach, weil ich es brauche und weil diese Auszeiten vom Alltag mir gut tun.

Ich freue mich auf das neue Jahr 2020. 365 Tage voller neuer Chancen und Möglichkeiten. Und ich bin dankbar. Dankbar, dass ich all das erleben darf, dankbar für die Menschen, die meinen Weg mit mir gehen und ich freue mich auf alles, was noch kommen wird.

Und jetzt möchte ich noch meine Favoriten aus dem Jahr 2019 vorstellen:) Viel Spass.

Beste Serie 2019: Pretty little liars
Nachdem die Serie 2017 nach 7 Staffeln endete, habe ich sie mir lange anschauen wollen. Erst 2019 habe ich mir die Mühe gemacht und wurde schnell süchtig danach. Die Geheimnisse der Liars, die verwirrende und irre Suche nach „A“- grandios.

Bester Film 2019: Avengers: Endgame
Für mich Marvel-Fan war der letzte Film der Avengers natürlich Pflicht. Nach dem traurigen Ende von „Infinity War“ war ich gespannt, wohin die Reise der verbliebenen Helden hinführt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Achtung, Spoiler. Mein Lieblingsheld stirbt zwar, aber trotzdem ist der Film sehr sehenswert:)

Beste Songs 2019: Allie (Oonagh), Immer noch hier (Oonagh), Wish you were here (Delta Goodrem), Ich wünsch dir (Sarah Connor), Love Suicide (Die Happy), Inside (Die Happy)

Bestes Album 2019: Santiano Unplugged

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