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Der kleine Strickladen in den Highlands (Rezension)

Von Autorin Susanne Oswald kommt der Roman „Der kleine Strickladen in den Highlands“. Für mich ein zwar unterhaltsames, aber eher durchwachsenes Leseerlebnis. Warum? Das lest ihr hier:)

Loch Lochmond ist eine markante Gegend in den Highlands. Hier landet die Werbetexterin Maighread. Sie will ihre Großmutter kennen lernen. Erst vor kurzem hat sie von ihrer Existenz erfahren und möchte nun die Vergangenheit bereinigen. Denn ihre Granny und Mutter sind im Bösen auseinander gegangen. Sie hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich und möchte auf andere Gedanken kommen. Aufmunterung sind ihre Hündin Molly, sowie ihr großes Hobby- das Stricken.

Schnell lebt sie sich in dem kleinen Ort am Loch ein- obwohl ihre Großmutter ihr das Leben nicht leicht macht. Sie ist stur, will nichts von ihrer Enkelin wissen. Doch da ist noch Joshua, der raue Ire mit dem großen Herz der sie aus einer misslichen Lage befreit. Auch eine Freundin fürs Lebe findet Maighread schnell. Es fühlt sich an, als gehöre sie dorthin- in die wunderschöne Landschaft, die ihre Wurzeln verbirgt. Und da ist auch noch der Strickladen, der sie verzaubert. Sie fängt an zu Träumen. Liegt Maighreads Zukunft etwa in den Highlands, im Strickladen, bei ihrer Granny- und bei Joshua?

„Der kleine Strickladen in den Highlands“ ist unterhaltsam- aber ist mir einfach zu vorhersehbar, zu kurzweilig. Gerade die letzten Kapitel des Buches sind chaotisch, es passiert auf einmal viel zu viel und eine scheinbar verbotene Lovestory packt die Autorin auch noch hinein. Für mich ist der Roman eine Hommage an seichte Storys im Sinne von Rosamunde Pilcher. Schade! Was ich schön finde: die Handarbeiten von Maighread findet man als Strickanleitugen im Anhang des Buches.

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