Books,  Rezension

Elizabeth Kay: Sieben Lügen (Rezension)

Dank der Bloggerjury durfte ich mir das Hörbuch zum Psychothriller „Sieben Lügen“ anhören. Ob sich das Buch von Autorin Elizabeth Kay lohnt, erfahrt ihr heute in meiner Rezension.

„Sieben Lüge“ ist im Lübbe Audio- Verlag erschienen.

Klappentext: „Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. »Natürlich passen du und Charles gut zusammen«, versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und zwar gewaltig. Denn eine Lüge zieht bekanntlich die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit – und aus Freundschaft eine tödliche Falle … „

Ein guter Psychothriller kommt für mich mit wenig Blut, aber mit großer Spannung aus. „Sieben Lügen“ baut diese wirklich genial auf und sorgt dafür, dass man dran bleibt. Trotzdem kann ich keine 5 Sterne vergeben.

Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, eher zurückhaltend. Als Leser/ Hörer fängt man wirklich an, die Protagonistin Jane zu mögen. Allerdings baut sich auch hier die Handlung um sie herum auf. Wir werden Zeuge, wie sie im Laufe des Buches nahezu besessen wird, was sich zu einer echten Psychopathie steigert.

Dieser Wahn ist der zentrale Punkt. Die Story ist spannend, gut erzählt und man fiebert ab und an mit. Aber leider sind die Protagonisten für mich zu oberflächlich gehalten.

Allerdings kann „Sieben Lügen“ durchaus fesseln. Man möchte wissen, wie die Geschichte aus Besessenheit & Wahn weitergeht. Zum Ende hin aber ändert sich dies dann doch. Nachdem ich mit dem Hörbuch fertig war, blieb das typische Gefühl zurück, welches ein solider Psychothriller bei mir immer hinterlässt: leicht beklemmend, nachdenklich machend & an der Geschichte festhaltend. Kein Thrillerschocker, sondern eher ein leiser.

3,5/5 *

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