Books,  Rezension

Liz Moore: Long Bright River (Rezension)

Seit kurzem taste ich mich ja an das Genre „Krimis“ heran. Durch den Verlag C.H. Beck habe ich den Roman „Long Bright River“ von Autorin Liz Moore erhalten. Warum sich dieses Buch für Krimieinsteiger eignet und ob sich die Lektüre lohnt, lest ihr heute hier:)

Die ersten Seiten nehmen mich direkt für sich ein. Das Buch spielt in der Stadt Kensington in Philadelphia. Die Stadt ist idyllisch und wunderschön. Autorin Moore nimmt uns mit in die Welt von Polizistin Mickey.

Mickey ist angespannt. Ihre jüngere Schwester hat einen sehr gefährlichen Lebenswandel. Seit ihrer Zeit als Teenager ist sie drogenabhängig und arbeitet als Prostituierte. Mickey macht sich große Sorgen. Bei jedem Todesfall, der gemeldet wird, hat sie Angst, dass ihre Schwester das Opfer sein könnte.

Wie auch in diesem Fall. Doch es ist nicht ihre Schwester, sondern ein andere Mädchen- und es wurde ermordet. Der Täter treibt weiter sein Unwesen, wird zum Serienmörder. Und immer wieder trifft es Prositutierte.
Angeblich soll er ein Polizeibeamter sein. Mickey trägt diese Theorie ihrem Boss vor- aber dieser wehrt sie ab.

Gemeinsam mit einem ehemaligen Polizeikollegen geht Mickey selbst auf die Suche. Es kommt wie es kommen muss und sie setzt sich einem großen Risiko aus. Und dann ist da noch ihr Kollege Truman, Mickey plagt das schlechte Gewissen in Bezug auf ihn.

„Long Bright River“ führt uns in eine dunkle, krasse Welt der Drogenabhängigkeit und Prositution. Ein Szenario, welches auch im realen Leben ständig statt findet.

Das Buch ist eindringlich, zeitgleich beeindruckend und spannend. Ein beklemmendes Gefühl hatte ich beim Lesen zwar, doch die Atmosphäre sorgt dafür, dass ich dran bleiben wollte. Ich wollte wissen, wer wirklich der Mörder ist und wie das Schicksal von Mickey und ihrer Schwester endet.

Beklemmend, melancholich, spannend: ein beeindruckender Krimi.

4/5

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