Books,  Rezension

Mina Gold: Der Sommer der Inselblumen

Seit einer Weile habe ich Romane, welche am Meer spielen, für mich entdeckt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich über das Bloggerportal mit „Der Sommer der Inselblumen“ den neuen Roman von Autorin Mina Gold zugeschickt bekommen habe. Heute möchte ich euch erzählen, warum sich dieses Buch absolut lohnt und warum es mir viele schöne Lesestunden beschert hat.

Zeitgleich bildet der Roman den Auftakt zur neuen „Inselbumen“-Reihe.

Die Autorin wurde im Jahr 1987 geboren, arbeitet als Lektorin und Korrekturleserin, verfasst aber auch selbst Bücher. Somit gehört es für sie zu ihren Aufgaben, Liebesgeschichten zu lesen und zu korrigieren. Kein Wunder, dass sie so die Muse findet, um selbst wunderbare Geschichten zu erfinden und zu verfassen. Sie liebt privat übrigens italienisches Essen, da haben wir was gemeinsam und schaut leidenschaftlich gerne Horrorfilme. Sie besitzt einen tauben kleinen Hund namens „Rosalie“ und wohnt mit ihr in Berlin. Zu finden ist die Autorin auch bei Instagram: http://www.instagram.com/mina__gold

Zum Inhalt:

Annas Beziehung ist vorbei. Nichts hält sie mehr in Hamburg ung so zieht sie, gemeinsam mit ihrem Hund Prince Harry, auf die Nordseeinsel Texel. Ihr Traum: einen eigenen Blumenladen dort zu eröffnen, in dem man nicht nur Blumen, sondern auch Kaffee kaufen kann. Aber so einfach ist das nicht. Es ist schwer, von jetzt auf gleich eine eigene Existenz zu gründen. Und dann ist da auch noch ihre Vergangenheit, die Anna lange von sich schieben konnte.

Aber was ist ein Mensch schon ohne Freunde? Diese treten bald in ihr Leben. Besonders wichtig wird ihre Nachbarin Roos für sie.

Schon das Cover finde ich klasse. Ein weiterer Pluspunkt war, dass der Roman an der Nordsee spielt. Ich liebe das Meer, insbesondere dieses, so sehr. Und das Buch liest sich einfach wunderbar. Die knapp 600 Seiten fliegen nur so dahin, es macht Spaß, Annas Geschichte zu verfolgen. Es ist einfach, sie zu mögen. Und der Roman ist komplett aus ihrer Sicht geschrieben.

Es ist sehr interessant, hinter die Fassade der Vergangenheit zu schauen und zu erfahren, warum Anna mit dieser so zu kämpfen hat.

Die Nordseeinsel Texel wird sehr bildlich dargestellt, durch die Protagonisten und die Handlung tauchen wir leicht ein in das Inselleben und werden neugierig auf die größte alle Inseln in diesem besonderen Meer. Ich war schon auf mehreren, aber ich habe wirklich Lust bekommen, sie einmal zu besuchen.

Ein rundum gelungenes Buch, welches Spaß macht und mich unterhält. Außerdem möchte ich nun unbedingt den zweiten Teil der „Inselblumen“-Reihe lesen. Klasse!

4,5/5


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