Books,  Rezension

Mel Wallis de Vries: Ich sehe was, was du nicht siehst (Rezension)

Klappentext: „Emma ist verschwunden. Das letzte Mal haben ihre Freundinnen sie auf dem Weihnachtsfest gesehen. Seitdem gilt sie als vermisst. Zwar fehlt sie Lilly, Anouk, Bo und Mabel, dennoch beschließen die Mädchen schweren Herzens, den mit Emma geplanten Urlaub auch ohne sie anzutreten. Doch im Ferienort haben die Freundinnen das Gefühl, beobachtet zu werden. Als dann das T-Shirt in Bos Tasche auftaucht, das Emma trug, als sie verschwand, sind alle sich sicher: Emmas Mörder hat es auch auf sie abgesehen!“

Hast du schon einmal was von Autorin Mel Wallis de Vries gehört? Ich bisher nicht. Sie ist in den Niederlanden eine angesagte Autorin von Jugendpsychothrillern. Und so einer ist „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Ich habe lange keinen Roman dieses Genres mehr gelesen. Und ich bereue es nicht.

Emma ist 16- und verschwunden. Ihre Freundinnen Lilly, Anouk, Bo und Mabel haben jede für sich ihre eigene Art, mit dieser schlimmen Tatsache umzugehen. Im Laufe der Geschichte erfahren wir nicht nur mehr über Emmas Verschwinden- sondern auch über jedes der Mädchen. Familiäre Konflikte und andere Ereignisse erschweren es ihnen, ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten. Immer mehr Details kommen ans Tageslicht und sie stellen sich die Frage, was wirklich mit ihrer Freundin pasiert ist. Doch hält die Freundschaft alle dem statt? Und was ist mit Emmas mutmaßliche Mörder und kann es sein, dass er ihnen nun auch auf den Fersen ist?

Auch als Erwachsene kann man das Buch gut lesen. Es ist sehr flüssig und spannend geschrieben, wir blicken hinter die Fassade der Teenager und fiebern mit, was mit Emma passiert ist. Atmosphärisch und mitreissend.

Ich musste mich erst ein wenig damit anfreunden, dass die Geschichte aus den Perspektiven der 5 Freundinnen verfasst wurde- aber so erfährt man mehr über ihre jeweilige Gefühlswelt.

Spannend und wirklich gut. 4/5 *

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