Books,  Rezension

Hanna Miller: Denn das Leben ist eine Reise

Was geht über ein gutes Buch, um zur Ruhe zu kommen und einfach mal allen Stress in dieser heutigen Zeit zu entfliehen? Der Roman „Denn das Leben ist eine Reise“ von Autorin Hannah Miller eignet sich dafür einfach…

Uns alle umtreibt im Leben manchmal das Gefühl: soll es so weitergehen? Bin ich glücklich? Oder soll ich mein bisheriges Leben hinter mir lassen und irgendwo neu anfangen? Frei sein von Zwängen und de Routine?

Aimée Thaler steht an diesem Scheideweg. Sie entscheidet sich kurzerhand für einen neuen Weg. Und dieser führt zu ihrem alten VW-Bus, der seit langer Zeit in ihrer Garage vor sich hinvegetiert. Sie nutzt die Chance und verlässt Per- der Mann, der ihren gemeinsamen Sohn einfach nicht lieben kann und ihm nur Ablehnung entgegen bringt. Gemeinsam mit ihrem Kind fährt sie los- und landet in St. Ives irgendwo an der südenglischen Küste. Hier will sie ihrem Leben einen Restart verpassen und es scheint, als könnte ihr dies gelingen. Bis auf einmal Daniel auftaucht- ihr Traummann als Teenager und ihre große Jugendliebe. Durch ihn wird Aimée mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und wir gezwungen, sich ihr zu stellen.

Mir gefällt die Darstellung der Protagonistin wirklich sehr. Einfühlsam wird erzählt, wie Aimée ihrem Leben, welches sie nicht glücklich macht, entflieht und die Kraft aufbringt, neu zu beginnen. Es geht um Familie, echte Liebe und um Stärke. Großartig finde ich es, dass uns Aimée mit in ihre Vergangenheit nimmt und wir so langsam erfahren, was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat.

Dieses Buch ist emotional, einfühlsam, aber auch spannend und wunderschön. Spannend bleibt es bis zum Schluss.

Wunderbar.

4/5 *

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